Kategorie: Allgemein

  • McFIT Models – Innovative Anmeldestrecke

    McFIT Models – Innovative Anmeldestrecke für ein neues Geschäftsmodell

    Kontext

    Für McFIT Models sollte eine digitale Anmeldestrecke entwickelt werden, die weit über klassische Formulare hinausgeht. Ziel war es, Nutzer:innen durch einen Prozess zu führen, der sowohl funktional als auch motivierend ist – und dabei eine große Menge relevanter Informationen erfasst.


    Zentrales Problem

    • komplexe Anforderungen an Daten & Auswahl
    • hohe Abbruchgefahr bei langen Formularen
    • Notwendigkeit, Motivation und Klarheit zu verbinden

    Die Kernfrage:

    Wie kann ein Anmeldeprozess gleichzeitig informativ, motivierend und effizient sein?


    Mein Ansatz

    Ich habe eine WYSIWYG-basierte Anmeldestrecke konzipiert:

    • schrittweise, visuell unterstützte Eingaben
    • unmittelbares Feedback für Nutzer:innen
    • klare Sprache und nachvollziehbare Logik
    • UX-Konzeption jenseits klassischer Formularpattern

    Ergebnis

    • hohe Abschlussraten
    • positives Nutzerfeedback
    • Auszeichnung des Konzepts

    Erkenntnis

    Formulare sind Produkte.
    Wenn man sie als Erlebnis denkt, statt als Pflicht, lassen sich selbst komplexe Prozesse nutzerfreundlich gestalten.


  • Telefónica – Multichannel, Multibrand Migration

    Telefónica – Multichannel, Multibrand Migration

    Telefónica – UX-Konzeption in einem hochkomplexen Telekommunikations-Produktumfeld

    Kontext

    Telekommunikationsprodukte zählen zu den komplexesten digitalen Angeboten: Tarife, Optionen, Vertragslogiken, rechtliche Vorgaben, technische Abhängigkeiten und unterschiedliche Kundensegmente treffen hier aufeinander.

    Im Umfeld von Telefónica habe ich über einen längeren Zeitraum an der UX-Konzeption und strukturellen Weiterentwicklung digitaler Produkte und Touchpoints gearbeitet – eingebettet in bestehende Produkt-, Technik- und Organisationsstrukturen.


    Zentrales Problem

    Die Herausforderung lag weniger in einzelnen Screens, sondern im Gesamtsystem:

    • komplexe Tarif- und Produktlogiken
    • hohe regulatorische Anforderungen
    • viele Abhängigkeiten zwischen Backend, Frontend und Business
    • gewachsene Strukturen und Legacy-Entscheidungen
    • unterschiedliche Nutzergruppen mit sehr verschiedenen Bedürfnissen

    Die zentrale Frage war:

    Wie lassen sich hochkomplexe Produktlogiken so strukturieren, dass sie für Nutzer verständlich, für Teams beherrschbar und für das Business tragfähig bleiben?


    Mein Ansatz

    Ich habe als analytischer UX-Konzepter an der Schnittstelle von Produkt, Business und Technik gearbeitet:

    • Analyse bestehender Produkt- und Prozesslogiken
    • Strukturierung von User Flows über mehrere Touchpoints hinweg
    • Konzeption von Interaktions- und Entscheidungslogiken
    • enge Abstimmung mit Produktmanagement, Entwicklung und weiteren Stakeholdern
    • Übersetzung technischer und fachlicher Anforderungen in nachvollziehbare UX-Konzepte

    Der Fokus lag darauf, Komplexität sichtbar und steuerbar zu machen, statt sie zu verstecken.


    Ergebnis

    • klarere Nutzerführung trotz komplexer Produktlandschaft
    • besser verständliche Entscheidungswege für Kund:innen
    • belastbare konzeptionelle Grundlagen für Design und Umsetzung
    • Entlastung von Teams durch klar definierte Strukturen und Logiken

    Die Arbeit fand dabei unter realen Bedingungen statt: laufender Betrieb, hohe Anforderungen an Qualität und Konsistenz sowie enge Zeitpläne.


    Erkenntnis

    In der Telekommunikation ist UX kein „Layer“, sondern Produktarbeit.
    Gute UX entsteht dort, wo Produktlogik, Technik und Nutzerperspektive konsequent zusammengedacht werden – und Entscheidungen klar getroffen werden.