Meine Arbeitsweise

Erfahrung, Haltung und Denkweise

Meine Arbeit als UX-Konzepter, UX-Designer und UX-Writer ist geprägt von einem analytischen, systemischen Blick auf Produkte, Inhalte und Organisationen.
Ich arbeite dort, wo Dinge komplex werden – nicht, um sie zu vereinfachen, sondern um sie verständlich, steuerbar und wirksam zu machen.


Kulturwissenschaftlicher Background

Mein Denken ist stark durch einen kulturwissenschaftlichen Hintergrund geprägt – insbesondere durch die Auseinandersetzung mit der Inszenierung von Inhalten, Produkten und Geschäftsmodellen.

Ich betrachte digitale Produkte nicht nur als funktionale Systeme, sondern als:

  • Bedeutungsräume
  • kommunikative Angebote
  • orchestrierte Erlebnisse

Diese Perspektive hilft mir, Zusammenhänge zu erkennen, die jenseits von Oberfläche und Usability liegen:
Wie wird ein Produkt wahrgenommen?
Welche Geschichte erzählt es?
Welche Erwartungen erzeugt es – bewusst oder unbewusst?

UX bedeutet für mich deshalb immer auch konzeptionelle Dramaturgie.


Startup-Erfahrung & Business-Verständnis

Neben meiner Arbeit als UX-Konzepter bringe ich Erfahrung aus Startup-Kontexten mit, unter anderem in leitender Entwicklungsrolle.

Ich kenne:

  • Aufbau und Weiterentwicklung digitaler Produkte von Grund auf
  • technische Abhängigkeiten und Limitierungen
  • wirtschaftliche Zwänge und Priorisierungsfragen
  • Entscheidungsdruck bei knappen Ressourcen

Diese Erfahrung prägt meine Arbeit bis heute.
Ich denke UX nicht isoliert, sondern immer im Spannungsfeld von:

  • Produktvision
  • technischer Machbarkeit
  • wirtschaftlicher Tragfähigkeit

Wie ich denke

Ich verstehe UX als Struktur-, Entscheidungs- und Übersetzungsarbeit.

Bevor ich Konzepte entwerfe, kläre ich:

  • Welche Nutzerbedürfnisse sind wirklich relevant?
  • Welche Geschäftslogik steckt dahinter?
  • Welche technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen bestimmen das System?

Erst wenn diese Ebenen zusammengedacht sind, entstehen Lösungen, die langfristig tragen.


Wie ich arbeite

Meine Arbeitsweise ist:

  • analytisch – ich untersuche Systeme, nicht nur Screens
  • strukturiert – ich schaffe Ordnung, bevor ich gestalte
  • pragmatisch – ich arbeite innerhalb realer Rahmenbedingungen
  • ruhig & souverän – auch unter Zeitdruck

Ich arbeite mich schnell in neue Themen, Produkte und Organisationen ein und übernehme Verantwortung für konzeptionelle Grundlagen, Entscheidungsfindung und klare Strukturen.


Schnittstellenkompetenz

Ein zentraler Teil meiner Arbeit liegt an den Schnittstellen:

  • zwischen UX, Produkt und Business
  • zwischen Konzeption, Design und Technik
  • zwischen Stakeholdern mit unterschiedlichen Perspektiven

Ich übersetze zwischen Disziplinen, mache Abhängigkeiten sichtbar und sorge dafür, dass Entscheidungen nachvollziehbar, begründbar und umsetzbar bleiben.


Arbeitsmodelle

Ich arbeite bevorzugt als Freelancer und remote (ich bin in Oberfranken ansässig mit Familie, zwei Katzen und einem „kleinen“ Sanierungsprojekt.

Ich arbeite gerne direkt mit Unternehmen aber auch mit und für Agenturen oder als Schnittstelle zwischen den beiden.

Alternative Arbeitsmodelle in denen ich mich gut eigne:

  • bei Vakanzen oder Übergangsphasen
  • als kurzfristige konzeptionelle Unterstützung
  • als analytischer Sparringspartner für Produkt- und Führungsteams

Ich steige ich schnell in Themen ein und begeistere mich für alles. Ich schaffe belastbare Grundlagen und übergebe strukturiert an interne Teams oder Nachfolger:innen.


Haltung

Mir ist wichtig, dass UX nicht dekorativ, sondern wirksam ist.
Dass Produkte verstanden werden – nicht nur bedient.
Und dass Entscheidungen erklärbar bleiben.

Ich arbeite mentorisch, lösungsorientiert und mit echter Neugier auf neue Themen – ruhig, klar und verlässlich.